Dein Unternehmen produziert viel Content und trotzdem scheint ein Großteil der Arbeit irgendwo zu versickern? Dann wird es Zeit, über eine Kennzahl nachzudenken, die im Marketing noch viel zu selten auf dem Dashboard steht: den Return on Content.
Was versteht man unter Return on Content?
Der Return on Content (ROC) funktioniert ähnlich wie der klassische ROI. Der Unterschied ist, dass sich der ROC auf die Inhalte und Medien-Assets deines Unternehmens fokussiert und ihre Effizienz misst.
Mit dieser Kennzahl setzt du den Wert, den ein Content-Asset erzeugt – das können zum Beispiel Umsatz, Leads oder Zeitersparnis sein –, ins Verhältnis zu den Kosten, die bei Produktion, Verwaltung und Distribution entstanden sind.
Auf eine Formel heruntergebrochen sieht der ROC wie folgt aus:
ROC = (Gewinn + Einsparungen - Contentkosten) / Contentkosten × 100
Warum du deinen ROC kennen und beobachten solltest
Der Blick in die Unternehmenspraxis zeigt nicht nur, dass ROC-Berechnungen in vielen Marketing- und Content-Teams (noch) keine große Rolle spielen. Er verdeutlicht auch, warum es sich lohnt, der Zahl mehr Beachtung zu schenken: Laut aktuellen Studien bleibt mehr als die Hälfte aller von Unternehmen produzierten Inhalte unveröffentlicht. Der Wert solcher ungenutzten Content-Assets beläuft sich allein bei den umsatzstärksten Unternehmen in den USA auf umgerechnet rund 85 Mrd. € pro Jahr.
Hinzu kommt, dass rund 60 % aller gespeicherten Content-Assets „kalt“ sind. Das bedeutet, ein großer Teil der Medien-Assets wird selten bis nie genutzt. Für solche schlummernden Inhalte zahlt dein Unternehmen Speicherplatz und Produktionskosten, obwohl ihr keinen Mehrwert daraus generiert.
Dass Unternehmen einen großen Teil ihres Content-Budgets versickern lassen, ist kein Zeichen dafür, dass ihre Marketing- und Content-Teams schlechte Arbeit leisten. Das eigentliche Problem liegt oft woanders: Vielen Unternehmen fehlt die nötige Infrastruktur, um Content-Prozesse effizient zu gestalten und ihren Content sinnvoll und mehrfach nutzen zu können.
Das passiert, wenn Content-Assets wie Fotos, Social-Media-Grafiken und Whitepaper im Unternehmen kein gemeinsames Zuhause haben:
Drei Hebel, mit denen du deinen ROC konkret verbesserst
Um den ROC deines Unternehmens zu verbessern, solltet ihr euch zunächst mit der Kennzahl auseinandersetzen und ein Verständnis dafür schaffen, welche Fehler beim Management von Inhalten passieren können.
Kennt ihr eure größten Budget- und Zeitfresser, könnt ihr mehrere Stellschrauben bedienen und den ROC nachhaltig verbessern.
Schneller Zugriff auf Assets: Teams verbringen im Schnitt 20 bis 30 % ihrer Arbeitszeit mit der Suche nach Informationen und Dateien. Mehr Effizienz bei der Assetsuche bedeutet mehr Zeit für alles, was zählt – nämlich gute Kampagnen und Inhalte mit Mehrwert für eure Zielgruppen.
Transparentes Lizenz- und Rechtemanagement: Welches Bild darf wofür, wie lange und in welchen Kanälen genutzt werden? Wer das nicht im Griff hat, zahlt im Zweifel finanziell und markenrechtlich drauf.
Content recyceln statt neu produzieren: Ein einmal produziertes Video, das in drei Kanälen eingesetzt wird, ist deutlich mehr wert als ein Video, das einmal erscheint und dann nie wieder. Eine systematische Recycling-Strategie verlängert die Lebensdauer jedes Assets und steigert damit direkt den ROC.
Was wirklich hilft: Eine zentrale Infrastruktur für deine Assets
In der Praxis haben die wenigsten Teams den nötigen Überblick über ihren Content, um ihren ROC sinnvoll berechnen zu können. Damit dein Team jederzeit weiß, welche Inhalte, Mediendateien und Brand-Assets im Unternehmen vorhanden sind, braucht ihr eine aufgeräumte Dateiablage und eine Infrastruktur, in der Content effizient fließen kann.
Mit pixx.io bekommst du genau diese Infrastruktur: das System für Digital Asset Management (DAM) funktioniert als eine zentrale Plattform, auf der dein Team alle Assets findet, Lizenzen sauber dokumentiert sind und Content für verschiedene Kanäle und Formate effizient wiederverwendet werden kann.
Das Ergebnis? Weniger Aufwand, weniger verschwendetes Budget und ein Return on Content, der sich endlich sehen lassen kann.
Du willst tiefer ins Thema ROC einsteigen?
Was genau hinter dem ROC-Konzept steckt, welche Zahlen dich wirklich aufhorchen lassen sollten und wie ein DAM-Projekt Schritt für Schritt gelingt erfährst du in unserem pixx.io Whitepaper „Return on Content“.
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Sabrina
Sabrina schreibt für pixx.io über alles, was dich im Arbeitsalltag beschäftigt und hilft dir, Herausforderungen bei Content- und Social-Media-Marketing, Bildformaten oder Compliance zu meistern. Bei komplexen Themen bereitet sie das Wissen von Medien- und Rechtsexperten verständlich für dich auf.