Kostenlose Bilddatenbanken

5 kostenlose Bilddatenbanken und wie du sie sicher und effizient nutzt

Lesezeit: 7 Minuten Autor: Chris Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Suchst du gratis Fotos für die Website oder den Blog deines Unternehmens? Wenn dein Budget für die Lizenzierung von Bildern gerade nicht so locker sitzt, sind kostenfreie Bilddatenbanken deine Rettung. Dieser Guide stellt dir die fünf besten kostenlosen Bilddatenbanken vor und zeigt, worauf du bei der Verwendung der Bilder achten solltest.

Welche Vorteile bieten kostenlose Fotodatenbanken?

Freie Bilddatenbanken bieten eine große Auswahl an Bildern, die Fotografen kostenfrei zur Verfügung stellen. Die Fotos sind kommerziell und sogar ohne Nennung der Urheber nutzbar. Das bedeutet, dass solche Bilddatenbanken für Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen geeignet sind.

Egal, ob du im Marketing oder in einer Agentur arbeitest: Mit dem richtigen Bild ersetzt du schnell und einfach zeilenweise Text, erregst Aufmerksamkeit und steuerst Emotionen. Abgesehen von Printanzeigen und Radiowerbung kommt außerdem keine Werbekampagne mehr ohne professionelles Bildmaterial aus.

Wer nicht das Glück hat, eigene Fotografen zu beschäftigen oder nicht auf langweilige und tausendfach kopierte Stock-Images zurückgreifen will, wird in kostenlosen Bilddatenbanken fündig.

 

Was ist der Unterschied zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Bilddatenbanken?

Grundsätzlich ist zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Bilddatenbanken zu unterscheiden.

  • Kostenpflichtig bedeutet, du benötigst einen bei der Bilddatenbank registrierten Account. Darüber wird der Kauf jedes Bildes abgerechnet. Mit dem Bildkauf erwirbst du auch bestimmte Nutzungsrechte, die sogenannten Lizenzen. Je umfassender diese Rechte sein sollen, desto teurer wird in der Regel die Aufnahme.
  • Kostenlos bedeutet, du kannst Bilder einer Bilddatenbank in der Regel ohne Anmeldung herunterladen und unentgeltlich nutzen. Allerdings musst du auch bei kostenlosen Anbietern Lizenzbestimmungen beachten. Sobald der Kameraauslöser betätigt wird, greift das Urheberrecht, das bis zum Tod des verantwortlichen Fotografen bestehen bleibt. Es kann nicht verkauft oder verschenkt werden. Diese Regelung schützt Bilder auch dann, wenn keine bestimmten Nutzungsvereinbarungen getroffen wurden. In der Regel sind allerdings auch bei allen kostenlosen Bilddatenbanken die entsprechenden Lizenzbestimmungen für Fotos hinterlegt.

Informiere dich also auch bei kostenlosen Anbietern genau darüber, was du bei der Verwendung eines Fotos beachten musst. Es drohen sonst Abmahnungen und hohe Lizenzstrafen.

Im kostenlosen Webinar erklärt Rechtsanwalt Sebastian Deubelli, worauf du im Detail achten musst.

Was sind die besten Bilddatenbanken?

Es gibt unzählige Bilddatenbanken im Internet. Einige davon sind mehr, andere weniger seriös. Damit du von Anfang an auf der sicheren Seite bist, stellen wir dir jetzt die 5 besten kostenlosen Bilddatenbank im Netz mit ihren Vor- und Nachteilen vor. Welche davon die beste ist, hängt ganz von deinen Bedürfnissen und den Anforderungen deines Unternehmens ab.

1. Pixabay: Große Auswahl, hohe Qualitätkostenlose bilddatenbanken pixabay

Das 2010 in Ulm gegründete Unternehmen stellt auf seiner Website über eine Million Public-Domain Fotos und Grafiken zu Verfügung.

  • Vorteile: Obwohl die Bilder von der Online-Community anonym hochgeladen werden, verspricht Pixabay eine gleichbleibend hohe Qualität seiner Aufnahmen. Hierzu werden die Uploads redaktionell auf Qualität und Inhalte geprüft. Zusätzlich verfügt die Website über eine Programmierschnittstelle, die von verschiedenen Programmen und Websites aus direkten Zugriff auf die Bilddatenbank ermöglicht.
  • Nachteile: Aufgrund des anonymen Uploads kann Pixabay nicht garantieren, dass auch Aufnahmen hochgeladen werden, für die keine Lizenzrechte bestehen. Kommt es zu einer Abmahnung, haften weder Pixabay noch die Benutzer, die für den Upload verantwortlich sind.
  • Lizenzinfo: Alle Bilder, die du bei Pixabay findest, gelten als „gemeinfrei“. Das bedeutet, dass sie ohne Rücksicht auf Lizenzbestimmungen oder Nennung von Urhebern verwendet werden dürfen.

2. Unsplash: Spannende Community

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Nach eigenen Angaben verfügt die Website über eine Auswahl an etwa einer halben Million Fotos. Zur Verfügung gestellt werden diese Aufnahmen von teils namhaften Fotografen.

  • Vorteile: Die Bilder unterliegen ebenfalls einer inhaltlichen und qualitativen Prüfung durch die Betreiber der Website. Ein Newsletter zeigt dir die neuesten Uploads. Monatlich nutzen diesen Service über fünf Millionen Benutzer.
  • Nachteile: Für die fehlenden Lizenzbestimmungen wurden das Unternehmen und die Fotografen des Öfteren kritisiert. Teilweise werden die dort kostenlos angebotenen Fotos für kommerzielle Zwecke genutzt, ohne dass Urheber genannt oder an erzielten Gewinnen beteiligt werden.
  • Lizenzinfo: Ähnlich wie bei anderen Anbietern sind auch die Fotos bei Unsplash als CC0 (Creative Commons Zero, also gemeinfrei) einzustufen. Zusätzlich untersagt Unsplash jedoch einen Upload auf vergleichbaren und mit dem Unternehmen konkurrierenden Websites.

3. Pexels: Übersichtlich und seriös

kostenlose bilddatenbanken pexelsObwohl erst 2014 gegründet, verfügt die Datenbank von Pexels bereits über mehr als 40.000 hochauflösende Fotos. Jeden Monat werden nach einer vorherigen Überprüfung mindestens 3.000 neue Aufnahmen hinzugefügt.

  • Vorteile: Die Website zeichnet sich vor allem durch eine hohe Übersichtlichkeit und präzise Suchfunktionen aus. Befüllt wird das Archiv von Pexels über die Uploads der eigenen Community, aber auch anderen Anbietern von Creative Commons-Bildern wie Pixabay oder Little Visuals.
  • Nachteile: Auch bei diesem Anbieter laufen die Fotos unter der CC0. Lizenzbestimmungen sind nicht zu beachten. Allerdings übernimmt auch Pexels keine Gewährleistung dafür, dass mit dem Upload nicht bereits Urheberrechte verletzt wurden.
  • Was sonst noch interessant ist: Für den Download der Fotos ist keine vorherige Anmeldung nötig. Mit einem Popup erinnert die Website bei jedem Download daran, dass eine Nennung der Urheber:innen wünschenswert (aber nicht notwendig) ist.

4. Pixelio: Bewusst anders

kostenlose bilddatenbanken pixelioUnprofessionell ist bei Pixelio weder die Website noch der dort downloadbare Content. Nichtsdestotrotz erhebt die 2003 als Hobbyprojekt gestartete Datenbank keinen Anspruch darauf, in puncto Qualität und Quantität mit den großen Konkurrenten mithalten zu können.

  • Vorteile: Für die Verwendung der Website ist eine kostenfreie Registrierung nötig. Die Nennung der Bildquelle wird genauso vorausgesetzt wie die Beachtung der individuellen Bildlizenzen. Dafür ist die Downloadkapazität unbegrenzt und die Suchfunktionen sehr präzise.
  • Nachteile: Zwar bietet auch Pixelio seinen Benutzern über eine halbe Million Fotos, viele davon wirken allerdings als wären sie von ambitionierten Hobbyfotografen erstellt worden. Dieser Look ist jedoch gewollt und hebt Pixelio deutlich von den anderen kostenlosen Bilddatenbanken ab.
  • Was sonst noch spannend ist: Solltest du auf der Website nicht das gewünschte Foto finden, hilft dir das Pixelio-Forum weiter, das dich mit der Community und den verantwortlichen Fotografen vernetzt.

5. Death to the Stock Photo: Kostenfrei oder kostenpflichtigkostenlose bilddatenbanken death to stock

Fotos mit anderen teilen, statt sie auf einer Festplatte einen langsamen Tod sterben zu lassen – das war die Idee der beiden Fotografen Allison Lehman und David Sherry als sie 2014 ihre Website deathtothestockphoto.com gründeten.

  • Vorteil: Death to the Stock Photo verfügt zudem über eine eigene Bildlizenz, die für alle auf der Website angebotenen Fotos gleichermaßen gilt. Die Lizenz kann auf der Website im Volltext als PDF heruntergeladen werden.
  • Nachteil: Der Zugriff auf das Archiv ist nicht umsonst. Mit etwas mehr als 2.000 Fotos (+ ca. 30 neue Aufnahmen pro Monat) ist das Archiv der Datenbank vergleichsweise klein. Die Qualität der angebotenen Aufnahmen kann sich jedoch sehen lassen. Zudem überzeugt die Website durch ein erfrischend modernes und stylisches Design.
  • Bezahlmodell: Ein Unterschied zu vergleichbaren Anbietern ist das Bezahlmodell von Death to the Stock Photo: Der Premium-Account mit vollen Zugriffsrechten kostet umgerechnet rund 10 Euro pro Monat für Künstler und rund 24 Euro pro Monat für Agenturen. Kostenlos hingegen ist der Newsletter, über den Abonnenten immer wieder Bildpakete gratis erhalten.


So organisierst du die Funde aus kostenlosen Bilddatenbanken effizient 

Wenn du im Alltag viel mit Bildern zu tun hast, lohnt es sich, über ein Tool für die Bildverwaltung nachzudenken. Der Mediaspace von pixx.io unterstützt dich beispielsweise beim Organisieren und Teilen deiner Bilder, Grafiken und anderer Dateien.

Nicht nur dir, sondern deinem gesamten Team steht jederzeit und von überall aus der Zugriff auf den gemeinsamen Medienpool offen – die notwendigen Lizenzen werden direkt hinterlegt. So wissen alle gleich, welches Bild für welchen Zweck freigegeben ist. Am besten, du probierst es selbst aus und testest pixx.io kostenlos.

Wenn du eine Bildverwaltung nutzt und eigene Fotos und Inhalte aus Bilddatenbanken darin organisierst, bist du bestens aufgestellt für deine Marketing-Herausforderungen.

Chris
Chris

Wenn ich mal nicht für den Blog schreibe, liebe ich es zu fotografieren!

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