Wie funktioniert Pinterest Marketing - Überblick Social Media Marketing

Pinterest Marketing: So erobert dein Content die Pinnwände

Lesezeit: 7 Minuten Autor: Sabrina Veröffentlicht: 31. Januar 2024 Zuletzt aktualisiert: 27. März 2024

Pinterest ist eines der beliebtesten sozialen Netzwerke – obwohl die Ideensuchmaschine ganz anders funktioniert als Instagram und Co. Erfahre, warum Pinterest Marketing trotzdem in deine Social Media Strategie gehört. Am Ende erwarten dich außerdem Tipps für erfolgreichen Pinterest Content.

Während der Pandemie boten DIY-Projekte eine willkommene Abwechslung zum tristen Lockdown-Alltag – das war die Zeit, in der Pinterest kräftig wuchs. Inzwischen zählt die Plattform monatlich 445 Millionen aktive User weltweit.

Aus dem Anzeigenmanager von Pinterest lässt sich für Deutschland eine ungefähre Userzahl von 16 Millionen ablesen – eine Reichweite, die sich dein Unternehmen nicht entgehen lassen sollte.

Du bist hier, weil du ein Tool suchst, das deine Unternehmens-Pins organisiert? Dann schau dir mal pixx.io an.

Die wichtigsten Fakten zu Pinterest

Wenn du noch keine Gelegenheit hattest, dich mit Pinterest zu beschäftigen, kommt hier deine Kurzzusammenfassung:

  • Pinterest ist ein soziales Netzwerk mit Fokus auf visuellen Inhalten.

  • Was bedeutet das Wort Pinterest? Der Name setzt sich zusammen aus „pin“ und „interest“.

  • Beiträge (Pins), die User interessieren, werden an Pinnwänden gesammelt – das sind thematisch sortierte Kollektionen der Nutzer.

  • Das Speichern von Bildern und Videos nennt man pinnen.

  • Die User haben neben dem Pinnen auch die Möglichkeit, Inhalte zu teilen und zu kommentieren.

Ist Pinterest eine Social Media Plattform?

Es ist zwar möglich, über Pinterest zu kommunizieren. Im Vordergrund steht allerdings die visuelle Suche. Pinterest ist also eher ein Google für Inspirationssuchende als ein zweites Instagram. Das bedeutet nicht, dass du Pinterest bei deinen Social Media Aktivitäten ignorieren solltest.

Wenn du schon Kanäle wie TikTok oder Instagram für dein Marketing nutzt, ist es kein großer Schritt mehr zu Pinterest. Im Feed der User sind kreative Bilder, Infografiken und kurze Videos genauso gefragt wie bei anderen Plattformen.

Deshalb ist Pinterest Marketing eine ideale Ergänzung für deine Social Media Strategie.

Welche Zielgruppe ist auf Pinterest?

Laut den Plattformbetreibern sind 60 % der User Frauen. Allerdings ist die Zahl der Nutzer, die männlich sind oder der Gen-Z angehören im Vergleich zum Vorjahr um 40 % gestiegen. Ebenfalls interessant: In Deutschland sind 38 % der Millennials mit mehr als 100.000 € Haushaltseinkommen auf Pinterest aktiv. Die meisten User sind zwischen 18 und 44 Jahre alt.

Da Pinterest in erster Linie eine Inspirationsquelle ist, findet die Zielgruppe dort vor allem Themen wie

  • Wohnen und Einrichten

  • Lifestyle und Mode

  • Do It Yourself

  • Kosmetik und Beauty

  • Food und Fitness

Übersicht Pinterest Marketing Zielgruppe

Welcher Pinterest Content funktioniert am besten?

Die meisten Pinterest User suchen Inspiration für ein bestimmtes Projekt, zum Beispiel ein Nähprojekt, eine Typveränderung oder die Umgestaltung des Wohnzimmers. Sie lassen sich mit der Bildersuche von Pinterest auf neue Ideen bringen. Dabei sind sie offen dafür, neue Marken und Produkte zu entdecken.

Finden Pinterest User beim Browsen die perfekte Wandfarbe für ihr Projekt und landen über deinen Pin direkt in deinem Online-Shop, hast du dein Ziel erreicht.

Gepinnt werden vor allem problemlösende Beiträge in Form von Fotos, Videos oder Infografiken. Das sind zum Beispiel

  • Rezepte,

  • DIY-Anleitungen,

  • Make-up-Tutorials oder

  • Ergebnisse von Projekten, die kreativ in Szene gesetzt sind.

 Im Browser geöffnetes Pinterest - Überblick Online Marketing Auf Pinterest suchen die User vor allem problemlösenden Content wie Ratgeber, Rezepte und Bastelanleitungen.

Für wen lohnt sich Pinterest?

Die Suchmaschine ist besonders spannend für Unternehmen, deren Content-Strategie auf User-freundliche Anwendungen, Problemlösungen oder Trends setzt. Wenn dein Unternehmen solchen Content hat, bietet Pinterest euch als Marketing-Tool enormes Potenzial.

5 Gründe für Pinterest Marketing

Marketing via Pinterest bietet neben einer großen Reichweite dank wachsenden Userzahlen noch andere Vorteile für Unternehmen.

  1. Pinterest User suchen aktiv Inspiration und nutzen die Plattform engagiert.

  2. Gute Pins landen nicht nur im Feed der User, sondern auch in der Google-Suche – mit der richtigen SEO-Strategie lenkst du Traffic aus verschiedenen Quellen auf deine Website oder in deinen Online-Shop.

  3. Pinterest User lassen sich gern von Pinnwänden anderer User inspirieren – tauchen deine Pins dort auf, wächst deine Reichweite organisch und du musst weniger Community Management betreiben.

  4. Schaffst du es, die User zu inspirieren, werden sie dir gern folgen – das erhöht die Kundenbindung.

  5. Pinterest Content ist besonders langlebig und taucht immer wieder in den Feeds auf. Verschiedene Quellen gehen von einer Halbwertszeit von 3,5 Monaten aus – bei Twitter sind es nur etwa 20 Minuten. 

Was sind die Nachteile von Pinterest?

Wie bei allen sozialen Netzwerken gibt es auch bei Pinterest nicht nur Vorteile.

  • Auch wenn die User dir viel Arbeit abnehmen, indem sie deinen Content teilen, ist die Plattform etwas zeitintensiver als andere. Um auf Pinterest erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen regelmäßig Content einstellen.

  • Außerdem sind die Werbemöglichkeiten im Vergleich zu anderen Plattformen begrenzt.

Das soll dich aber nicht davon abhalten, eigene Erfahrungen im Pinterest Online Marketing zu machen. 

Wie funktioniert Pinterest Marketing?

Pinterest funktioniert wie ein interaktives und visuelles Brainstorming. Du erreichst die User mit deinen Produkten und Lösungen also noch vor dem eigentlichen Kaufprozess. Das solltest du in deiner Pinterest Marketing Strategie unbedingt berücksichtigen.

Es geht nicht in erster Linie um dein Produkt, sondern die Frage: Welchen Mehrwert bietet dein Produkt für das Projekt des Users? Diesen Mehrwert verpackst du in ansprechendem Content, der deine Zielgruppe inspiriert.

Diese Beispiele machen deutlich, womit du punktest, um gepinnt zu werden und womit nicht:

So nicht ...

... sondern so

Du zeigst ein grünes Wollknäuel.

Du stellst im Zeitraffer dar, wie aus dem Knäuel ein Beanie gestrickt wird.

Du zeigst eine Hose ohne Model.

Du drehst einen Idea Pin, der verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für die Hose zeigt.

Du stellst eine Reiseversicherung plakativ in einem Pin dar.

Du gibst Tipps für den Ernstfall im Urlaub und verlinkst auf eine Landing Page für deine Versicherung.

Wie funktioniert Pinterest für Unternehmen?

Wenn du Pinterest als Unternehmen nutzen möchtest, solltest du neben einer Strategie auch ein Pinterest Unternehmenskonto erstellen. Dort machst du einige Angaben zu deinem Business. Ist dein Unternehmenskonto auf Pinterest bereit, geht’s auch schon los: Erstelle Pins, also Beiträge, und lege Boards an, um deinen Content thematisch zu sortieren.

Welche Pin-Arten es gibt und wie du einen erfolgreichen Pin erstellst, erfährst du in unserem Pin-Guide.

Mit einem Pinterest Unternehmensprofil lässt sich anschließend die Performance deiner Inhalte auswerten. Außerdem hast du die Möglichkeit, Pinterest Ads zu schalten.

Werbung auf Pinterest: Kosten für Pinterest Ads

Wenn du Werbung auf Pinterest schalten möchtest, stehen dir Awareness-, Markenpräferenz-, Conversion- und Katalogkampagnen zur Verfügung. Das Budget dafür legst du selbst fest und zahlst zum Beispiel pro Klick oder Aktion. Welche Kosten für Pinterest Werbung auf dich zukommen, hängt deshalb von deinen Zielen ab.

5 Tipps für deine Pinterest Marketing Strategie

Damit deine Pins schnell die Pinnwände deiner Zielgruppe erobern, haben wir jetzt noch ein paar praktische Tipps für dich:

  1. Erstelle ansprechende Pins: Neben hochwertigen Werbe- und Produktfotos eignen sich vor allem grafische Pins mit prägnanten Statements, Fotos mit Overlays oder Infografiken. Denke daran, auf das richtige Format und die beste Posting-Zeit zu wählen.

  2. Biete den Usern einen Mehrwert: Eine genaue Analyse deiner Zielgruppe hilft, deinen Content auf ihre Bedürfnisse abzustimmen und bringt dir langfristiges und kontinuierliches Engagement.

  3. Optimiere deine Pins: Verwende wie bei Google Keywords in den Titeln und Beschreibungen deiner Pins.

  4. Was bei TikTok und Co. gilt ist auch bei Pinterest wichtig: Behalte Pinterest Trends im Auge, damit du deinen Usern bietest, was gerade gefragt ist.

  5. Verwende Rich-Pins: Mit Rich-Pins sind organische Beiträge gemeint, die Informationen zwischen deiner Webseite und deinen Pins synchronisieren. Die User bekommen damit zusätzliche Informationen über und unter dem Bild angezeigt. Voraussetzung ist ein Pinterest Unternehmenskonto.

Bonus-Tipp: Content-Workflows optimieren

Zum Schluss haben wir noch einen Tipp, der dir den Einstieg in Pinterest erleichtert. Auf Pinterest ist es wichtig, regelmäßig Inhalte zu teilen. Sonst verschwindest du aus dem Feed der User. Je effizienter deine Content-Workflows sind, desto einfacher wird dir das fallen.

Wenn du für dein Social Media Marketing Pinterest nutzen und deine Content Creation einfach steuern willst, ist pixx.io die Lösung für dich.

  • Mit dem Digital Asset Management organisierst du deinen Pinterest Content an einem zentralen Ort.

  • Der Dateistatus zeigt dir an, welche Bilder oder Videos ready zum Posten sind.

  • Und mit Formatvorlagen hast du mehr Zeit für Kreativität und musst dir keine Gedanken über Bildbreiten und Pixelfragen machen.

Probiere das Tool kostenlos aus und starte damit auf Pinterest durch.

Sabrina
Sabrina

Sabrina schreibt für pixx.io über alles, was dich im Arbeitsalltag beschäftigt und hilft dir, Herausforderungen bei Content- und Social-Media-Marketing, Bildformaten oder Compliance zu meistern. Bei komplexen Themen bereitet sie das Wissen von Medien- und Rechtsexperten verständlich für dich auf.

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