Bilder SEO-optimieren: 5 Tipps, die dein Google Ranking sofort steigern

Lesezeit: 6 Minuten Autor: Chris Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Was deine Headlines, Texte und die Struktur deiner Website bei Google beliebt macht, lässt sich auch auf Bilder übertragen. Wir zeigen dir den Zusammenhang zwischen SEO und Bildern und geben dir 5 Tipps für ein besseres Google-Ranking deines Unternehmens.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) hat längst nichts mehr mit der ständigen Wiederholung von Keywords zu tun. Zwar bleiben Schlüsselwörter buchstäblich der Schlüssel für ein hohes Google-Ranking. Wichtiger als ihre Menge ist jedoch, sie sinnvoll einzusetzen – auch bei Bildern.

Was ist Bilder-SEO?

Dein Ziel ist es, deinen Kunden die Navigation auf deiner Website zu erleichtern. Nur wenn sie deine Seite über eine Google-Suche schnell finden und lange verweilen, sicherst du deinem Unternehmen langfristig eine Position ganz weit oben in den Suchergebnissen.

Dabei hilft dir auch Bilder-SEO: SEO-Regeln gelten heute nicht mehr nur für Textelemente und den strukturellen Aufbau einer Website – sie lassen sich auch auf visuelle Elemente wie Fotos und Grafiken übertragen.

Wir zeigen dir, welche Rolle sie bei der Suchmaschinenoptimierung spielen und wie sich deine Bilder SEO-optimieren lassen – mit 5 einfachen Tipps und pixxi.io verbesserst du dein Google-Ranking ohne Aufwand.

 

Tipp 1: Nutze thematisch passende und einzigartige Bilder

Bilder und Grafiken erwecken Texte auf deiner Website oder in deinem Corporate-Blog zum Leben und transportieren wichtige Informationen. Damit das funktioniert, müssen sie thematisch passen und den Inhalt deiner Texte sinnvoll ergänzen.

Klingt simpel? Trotzdem wird dieser Punkt viel zu oft vernachlässigt. Das kann dich im Zweifel wertvolle Klicks kosten – und zwar nicht nur auf deiner Unternehmensseite, sondern bereits in der Google-Bildersuche.

Warum? Die Ergebnisse der Google-Bildersuche sind oft unübersichtlich. Die Suche spuckt unzählige bunte Bilder aus, die im ersten Augenblick regelrecht erdrückend wirken. Um trotzdem schnell und effektiv das beste Ergebnis herauszufiltern, blenden Suchende unterbewusst thematisch unpassende Bilder und Grafiken aus. Zum Klick verleiten deshalb nur die Ergebnisse, die möglichst genau zu ihrem Suchbegriff passen und weit oben gelistet werden.

Neben einer thematischen und inhaltlichen Symbiose wirken sich Bilder vor allem dann positiv auf dein Google-Ranking aus, wenn sie einzigartig sind. Besser als die Angebote von diversen Bildagenturen sind für diesen Zweck eigene Fotos.

Deinem Unternehmen fehlt dafür das nötige Know-how oder die Technik? Dann versuche zumindest, ein Bild zu wählen, das nicht bereits zehn deiner Mitbewerber verwenden.

Tipp 2: Sprich die Sprache der Suchmaschinen

Falls du für die Website deines Unternehmens eigene Bilder produzierst oder produzieren lässt, denke daran: Digitalkameras oder Smartphones versehen Fotos mit einem gerätespezifischen Dateinamen.

Das bringt zwar Struktur in die Dateien. Doch weder kannst du Bilder damit sinnvoll organisieren, noch kann eine Suchmaschine die kryptischen Zeichenfolgen verstehen und nutzen. Gib deshalb jedem Bild vor der Verwendung im Web einen aussagekräftigen und thematisch passenden Titel.

Wichtig, wenn du Bilder SEO-optimieren willst: Auch bei optimierten Dateinamen bedeutet Masse nicht gleich Klasse – beschränke dich bei der Benennung auf Keywords, die du auch im Text und in den Überschriften nutzen wirst. Sie sollten idealerweise sowohl den Inhalt deiner Texte als auch das Motiv des verwendeten Bildes präzise beschreiben.

Tipp 3: Page-Speed statt Detailschärfe

Bei Bildern bringt nicht nur die Wahl des Dateiformats Vor- und Nachteile für das Web, sondern auch die Dateigröße. Sie wirkt sich unmittelbar auf die Seitenladezeit aus und damit auf das Google-Ranking und die Verweildauer deiner Besucher:innen.

Eine wichtige Rolle spielt deshalb die Bildkomprimierung – also die Reduzierung der Dateigröße. Unkomprimierte Bilder mit langen Ladezeiten stören die Navigation auf deiner Website. Im schlimmsten Fall haben deine Benutzer deine Seite bereits wieder verlassen, bevor sich deine gestochen scharfe Grafik vollständig aufgebaut hat. Zudem bewerten Suchmaschinen Websites mit langen Ladezeiten schlechter als solche mit hohem Page-Speed.

Kurz gesagt: Wäge genau ab, wie wichtig die Auflösung und der Detailgrad eines Bildes sind und wähle ein geeignetes Komprimierungsverfahren, um die perfekte Balance zu finden.

Extra-Tipp 1: Prüfe, ob du deine Bilder überhaupt komprimieren musst

Nutzt du ein Content Management System (CMS) wie WordPress? Dann werden deine Bilder vermutlich bereits im passenden Format und mit der richtigen Komprimierung ausgespielt.

In der Regel lädst du ein Bild im Originalformat in die Mediathek deines CMS. Da es normalerweise zu groß für den Einsatz im Web ist, wählst du beim Erstellen von Seiten oder Beiträgen mit WordPress eine passende Bildgröße aus. Wähle dabei ein Format, das der Anzeigegröße auf der Website entspricht.

Extra-Tipp 2: Prüfe deinen Page-Speed

Page Speed Insights von Google überprüft deine Seitenladezeiten und verwendete Bilder: Gib dazu einfach die zu überprüfende URL ein. Das Tool bewertet die mobile Variante und die Desktopversion deiner Website und schlägt Maßnahmen für einen höheren Page-Speed vor.

Einige Punkte müssen deine Webentwickler erledigen – beim Thema Bilder kannst du selbst aktiv eingreifen. Einsparpotenzial und mögliche Maßnahmen findest du unter dem Punkt „Bilder optimieren“ und „Fehlerbehebung anzeigen“.

Extra-Tipp 3: Komprimiere deine Bilder nicht bis zur Unkenntlichkeit

Je kleiner die Datei, desto größer der Erfolg bei Google? Die Rechnung geht nicht ganz auf. Bilder zeigen Zusammenhänge. Reduzierst du die Bildqualität auf ein Minimum, ist das Motiv oft nicht mehr erkennbar oder grob verpixelt. Ein unschöner Anblick, der die Verweildauer auf deiner Seite verkürzt.

Finde einen Kompromiss aus Komprimierung und Qualität. Photoshop hilft dir dabei zum Beispiel mit der Exportfunktion „Für Web speichern“. Das Programm bietet dir eine Übersicht über unterschiedliche Qualitätsstufen. Zeigt dir der Vergleich, dass eine Qualität von 60 Prozent noch im Rahmen ist, heißt das: Obwohl das Bild noch immer ansprechend aussieht, sparst du einen Großteil der Dateigröße.

Eigene Fotos verbessern das Ranking

Mit eigenen Fotos stichst du aus der Masse der Ergebnisse in der Google-Bildersuche hervor. Achte beim Upload auf die richtige Dateigröße, um deinen Page-Speed nicht zu gefährden.

Tipp 4: Der Geheimtipp

Ende des 19. Jahrhunderts wurden erstmals Fotos in Publikationen wie Tageszeitungen abgedruckt. Um das gezeigte Motiv passend zu beschreiben und mit dem Inhalt ihrer Texte zu verknüpfen, entwickelten Journalist:innen Bildunterschriften (engl. captions).

Was im Printjournalismus funktioniert, kann auch deine Bilder-SEO optimieren. Spendiere Fotos und Grafiken auf deiner Website eine passende Caption. Das hilft der Suchmaschine, das Gezeigte zu verstehen.

Das Ergebnis: ein besseres Ranking. Finden sich deine Keywords dabei auch in weiteren Web-Elementen wieder, potenziert sich dieser Effekt sogar.

Wie bei allen anderen Tipps gilt allerdings: Betrachte jede Maßnahme nicht nur durch die SEO-Brille. Denke in erster Linie aus User-Sicht. Captions bieten nicht für jede Grafik und jedes Bild einen Mehrwert – an manchen Stellen beeinflussen sie die Ästhetik und damit die Usability deiner Website negativ.

Tipp 5: Mit einem DAM Bilder SEO-optimieren und Zeit sparen

Du siehst: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Suchmaschinen-Algorithmus von deinen Bildern zu überzeugen. Allerdings musst du dafür ein wenig Arbeit investieren. Selbstverständlich haben du und dein Team noch viele andere Aufgaben. Deshalb lässt du dir am besten so viel Arbeit wie möglich abnehmen – zum Beispiel, indem du Digital Asset Management (DAM) nutzt.

  • Mit einem DAM-System wie pixx.io ist es ganz einfach, bereits beim Organisieren ganze Serien und Kollektionen von Bildern mit passenden und SEO-konformen Dateinamen zu versehen. Das erspart dir das umständliche Ändern einzelner Bilder vor dem CMS-Upload.
  • Mit pixx.io kannst du Media Dateien außerdem gleich im passenden Web-Format herunterladen – das ist vor allem dann praktisch, wenn du häufiger Dateien für die Website benötigst. Unter Einstellungen > Allgemein > Downloadformate nimmst du die gewünschten Einstellungen für Website-Bilder vor. Oder du verbindest dein CMS direkt mit deinem DAM und sparst noch mehr Zeit.

Du nutzt noch kein professionelles Digital Asset Management? Sieh dir an, warum kleine und große Teams pixx.io lieben. Egal ob du deine Bilder SEO-optimieren, Videos organisieren oder Fotos teilen willst: pixx.io macht es dir ganz einfach.

Bilder-SEO optimieren: Mit der Checkliste Formate und Bilder-SEO in den Griff bekommen

Du willst wissen, wie deine Bilder Aufsehen erregen und nicht nur Benutzer, sondern auch Suchmaschinen begeistern? Unsere Infografik „Bilder im Web“ verrät es dir und vereinfacht mit einem Quickcheck und SEO-Tipps deine tägliche Arbeit.

Chris
Chris

Wenn ich mal nicht für den Blog schreibe, liebe ich es zu fotografieren!

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