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Eigener Server oder Cloud: Was ist besser für dein Unternehmen?

Lesezeit: 8 Minuten Autor: Josh Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Ob für deine Projekte ein eigener Inhouse-Server oder die Nutzung von Cloud-Diensten die bessere Wahl ist, hängt nicht allein von der Frage der Kosten ab. Für die richtige Entscheidung brauchst du handfeste Fakten.

Wir vergleichen die Vor- und Nachteile beider Varianten. Damit bist du in der Lage, eine fundierte Entscheidung in der Frage eigener Server oder Cloud zu treffen. Außerdem sehen wir uns pixx.io als Praxisbeispiel für eine Cloud-Lösung an.

Was ist Cloud Computing?

Unter Cloud Computing versteht man vereinfacht gesagt IT-Ressourcen, die ein Cloud-Anbieter dir bedarfsabhängig über das Internet zur Verfügung stellt und sich dafür nutzungsabhängig bezahlen lässt. Wenn es dabei um Software geht, zum Beispiel dein Digital Asset Management (DAM) spricht man von Software as a Service (SaaS).

Deine Software läuft beim Cloud Computing nicht auf deinen eigenen Servern, die du in einem physischen Rechenzentrum verwalten, warten und unterhalten müsstest. Stattdessen nutzt du die Infrastruktur von Cloud-Anbietern. Wann immer die Rechenleistung an ihre Grenzen stößt oder du mehr Speicherplatz benötigst, lassen sich diese einfach und flexibel erweitern. Bekannte Beispiele für Cloud Computing sind Google Drive oder OneDrive.

Eigener Server oder Cloud: Wie treffe ich die richtige Entscheidung?

Das Leben ist voller Entscheidungen. Doch nicht alle sind so einfach wie die Frage, auf welchen Kinofilm du heute Abend List hast. Vor allem die Suche nach dem richtigen Speicherort für Geschäftsdaten oder Medien bereitet vielen Unternehmen Kopfzerbrechen.

Daten, die früher auf klobigen PCs gespeichert waren, stecken wir heute mit dem Smartphone buchstäblich in die Tasche. Software auf Datenträgern wie der CD-Rom zu kaufen und auf dem eigenen PC zu installieren, das ist vielen Menschen heute fremd. Stattdessen nutzen wir Apps auf dem Handy oder im Browser.

Auch immer mehr Unternehmen arbeiten mit Software, die Daten in der Cloud verarbeitet und sich von überall aus im Browser bedienen lässt. Statt in fremden Rechenzentren speichern viele Unternehmen ihre Software trotzdem noch auf eigenen Servern und speichern ihre Daten lokal.

Beide Ansätze haben ihre Vorteile. Je nach Anspruch und technischen Voraussetzungen aber auch Nachteile. Die Entscheidung zwischen einem eigenen Server oder dem Umzug in die Cloud sollte mit Bedacht getroffen werden. Immerhin soll die gewählte Lösung deine Arbeit langfristig vereinfachen.

Im Folgenden beantworten wir die dringendsten Fragen rund um Cloud Computing und Server und erleichtern dir damit die Entscheidungsfindung.

Was ist teurer: Cloud oder Server?

Bei den Kosten dürfte die Sache schnell klar sein. Wer für eine Softwarelösung eine eigene Serverinfrastruktur aufbaut und diese damit On-Premises betreibt, also im eigenen Büro oder auf dem Betriebsgelände, hat in der Regel hohe Anschaffungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten.

Diese sinken zwar, wenn bereits eine Serverinfrastruktur vorhanden ist oder eine kosteneffiziente Serverlösung genutzt wird. Zumindest die Betriebs- und Instandhaltungskosten bleiben aber erhalten. Und auch für genug Speicher muss gesorgt sein. Für die Software wird zudem eine Lizenzgebühr fällig.

In der Cloud sind die Einstiegskosten deutlich geringer: Der Anbieter kümmert sich um die Hardware und sorgt sich auch um die Skalierung, falls nötig. In der Cloud zahlst du nur, was du auch benötigst: Mehr Speicher? Kein Problem. Wieder weniger davon? Auch das ist schnell und unkompliziert umgesetzt.

In der Tabelle sind beide Varianten gegenübergestellt:

Server Cloud
  • hohe Anschaffungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten
  • Anschaffungskosten lassen sich senken, Betriebs- und Instandhaltungskosten nicht
  • hinzu kommen Speicherkosten und Lizenzgebühr
  • geringe Einstiegskosten
  • Umfang und Preis lassen sich anpassen
  • laufende Betriebskosten sind gut planbar

Die Kosten bei pixx.io

Um deine Media Dateien mit pixx.io zu organisieren und gemeinsam mit deinem Team zu bearbeiten, benötigst du keine Serverräume. Du meldest dich einfach an und schon geht‘s los.

Die Preisstruktur ist dabei transparent: Da du für pixx.io genau wie für viele andere Cloud-Lösungen monatlich zahlst, gibt es keine Überraschungen und die Kosten sind gut planbar.

serverraum

Große Serverräume zu betreiben kann sehr teuer werden.

Wie steht es um die Sicherheit und Wartung?

Besonders wichtig für Unternehmen ist die Frage, wie sicher ihre Daten gespeichert sind und wer sich um Backups und generell die Wartung ihrer Datenstandorte kümmert. Hier ist alles, was du dazu wissen musst:

Sicherheit

Beim Thema Datensicherheit sind beide Lösungen gleichauf: Zwar befinden sich Daten auf eigener Infrastruktur auch physisch in deinem Unternehmen, die Sicherheitsstandards der Cloud-Variante stehen dem allerdings in nichts nach. Der Zugriff ist durch Sicherheitsverfahren geschützt und du entscheidest, wer Zugang hat und wer nicht. Dennoch kann es natürlich sein, dass Firmen sich aus Compliance-Gründen bewusst für die Server-Lösung entscheiden.

Wichtig: Achte bei Cloud-Lösungen unbedingt auf den Serverstandort – denn nur in Deutschland ist die Anwendung deutschen Datenschutzrechts auch garantiert!

Backups

  • Um Backups müssen sich Nutzer mit eigenem Server selbst kümmern – diese können mit einem entsprechenden Backup-Plan stressfrei automatisiert werden.
  • Der Cloud-Anbieter speichert deine Daten regelmäßig automatisch auf Backup-Servern und spielt diese ins System ein, sobald sie benötigt werden.

Updates und Support

  • Eine Server-Lösung braucht deine volle Aufmerksamkeit. Das betrifft nicht nur die Einrichtung und die Konfiguration der Server und die Installation der Software, sondern auch den Support bei Hardware-Problemen.
  • Hier haben es Cloud-Nutzer einfacher: Die Hardware ist Sache des Anbieters.

Sicherheit bei pixx.io

Da du mit pixx.io deine Bilder, Videos und andere Dateien in der Cloud organisierst, nehmen wir das Thema Datenschutz ernst. Die Server von pixx.io stehen deshalb in einem Rechenzentrum in Nürnberg und sind in der Cloud der Deutschen Telekom gespeichert. In deiner DSGVO-Checkliste darfst du hinter pixx.io also ein Häkchen setzen.

Wie zuverlässig sind Server und Cloud Computing?

Die Verfügbarkeit einer Softwarelösung hängt von der Verfügbarkeit der Hardware ab. Für Inhouse Server gilt: Nutzt du ein Notstromaggregat, machen selbst mittellange Stromausfälle deiner Software nichts aus.

Auch die großen Cloud-Serverfarmen laufen im Notfall eine ganze Zeit lang unabhängig vom Stromnetz weiter. Geht einmal ein Server kaputt, läuft die Software einfach auf einem anderen Server weiter. Serverfarmen sind Hochsicherheitszonen, die auf Hochverfügbarkeit und beste Performance ausgelegt sind.

Wichtig im Zusammenhang mit Verfügbarkeit: Wer hat Zugriff auf eine Cloud?

  • Der Zugriff kann im Cloud-Dienst von überall aus erfolgen, egal wann, egal von welchem Endgerät.
    Geteilte Inhalte verbleiben auf dem Server und werden Empfängern hier zur Verfügung gestellt.
  • Für den Zugriff von außen auf eine Serverinstallation benötigst du hingegen einen VPN-Zugang, falls dieser im Unternehmen erlaubt ist. Technisch wird es immer dann komplex, wenn Inhalte mit externen Empfängern geteilt werden sollen.

Verfügbarkeit von Media Dateien in pixx.io

Da Zugriffe auf die eigene Serverinfrastruktur nicht gewünscht sind, werden zu teilende Inhalte, im Falle von pixx.io – also Bilder, Videos oder andere Medien – temporär in die Cloud ausgelagert. Benutzer und Empfänger bekommen von diesem Aufwand glücklicherweise nichts mit.

Cloud Computing: Vor- und Nachteile

Experten sind sich sicher, dass die Zukunft in der Cloud liegt. Der Business-Alltag wird immer digitaler und immer schnelllebiger, deshalb ist ein Leben ohne Cloud für die meisten Unternehmen keine Option mehr.
Cloud-Software vereinfacht viele Prozesse und macht es oft überhaupt erst möglich, remote von überall aus auf Unternehmens-Tools und -Daten zuzugreifen. Damit ist Cloud Computing eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit im Home-Office.

Trotzdem scheuen sich viele Unternehmen auch heute noch davor, ihre Daten in die Cloud umzuziehen. Ist die Angst gerechtfertigt? Sehen wir uns doch einmal die Vor- und Nachteile von Cloud Computing für Unternehmen an.

Vorteile von Cloud Computing

Unternehmen, die Cloud-basierte Software nutzen,

  • sind flexibel und skalieren einfacher
  • bauen einfacher agile Workflows auf
  • ermöglichen ihren Mitarbeitern ortsunabhängiges Arbeiten
  • sparen Kosten, etwa für die Hardware-Anschaffung
  • überlassen Wartung und Updates anderen
  • profitieren von den neuesten Sicherheitsstandards, die Cloud-Anbieter umsetzen müssen

Was spricht gegen die Cloud?

Wer sich für die Cloud entscheidet,

  • macht sich von einem Anbieter abhängig
  • braucht eine gute Internetverbindung
  • muss sich genau informieren, wie und wo Daten gespeichert werden

Cloud-basierte Software hat auch Nachteile. Allerdings zeigt der Vergleich, dass die Vorteile überwiegen. Wichtig ist, von Anfang an möglichst viele Fragen rund um die Nutzung und die Datensicherheit zu klären. Wenn du vor dem Wechsel in die Cloud etwas Zeit investierst, musst du dir später nicht mehr so viele Gedanken machen und genießt in aller Ruhe die Vorteile moderner, flexibler und von überall aus erreichbarer Tools.

Wie schneidet Cloud Computing im Vergleich zu Inhouse Servern ab? Das zeigt dir unsere Infografik auf einen Blick:

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Vergleichstabelle: Eigener Server oder Cloud?

Was ist besser: Server oder Cloud?

Fassen wir noch einmal die wichtigsten Punkte des Vergleichs von Cloud und Server zusammen:

  • Mit der Cloud hat dein Unternehmen weniger Aufwand und bis zu einer bestimmten Projektgröße weniger Kosten.
  • Ein eigener Inhouse-Server lohnt sich besonders für große Projekte oder falls die Unternehmens-Compliance es vorschreibt.
  • Ist dein Unternehmen nur schlecht ans Internet angebunden oder würde eine große Nutzerzahl die vorhandene Leitung lahmlegen, lohnt sich eine Serverinstallation – auch wenn sonst viele Argumente für die Cloudlösung sprechen.
  • Selbst bei der besten Cloud-Performance hängt die Verbindung dorthin von der Internetanbindung des Nutzers ab.

Und wann lohnt sich pixx.io? Immer dann, wenn du deine Videos, Grafiken oder Dokumente mit wenig Aufwand organisieren und mit anderen zusammen bearbeiten willst. Selbst große Projekte, die große Datenmengen produzieren und bei denen du tausende Medien organisieren musst, steht pixx.io von der Cloud aus an deiner Seite.

Stell den Mediaspace am besten selbst auf die Probe und teste pixx.io kostenlos!

Josh
Josh

Josh gibt alles für den Erfolg unserer Kunden und kennt pixx.io bis ins kleinste Bit. Am Desk löst er deine Support-Tickets, im Magazin teilt er seine Insights rund um neue pixx.io Features und Integrationen. Josh hilft dir, noch effizienter mit DAM, Media Management und in der Cloud zu arbeiten.

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