Eigener Server oder Cloud: Was ist besser für mein Projekt?

Lesezeit: 6 Minuten Autor: Thomas Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Ob für deine Projekte ein eigener Inhouse-Server oder die Nutzung von Cloud-Diensten die bessere Wahl ist, hängt nicht allein von der Frage der Kosten ab. Für die richtige Entscheidung brauchst du handfeste Fakten. Wir erläutern dir die Vor- und Nachteile beider Varianten. Damit bist du in der Lage, eine fundierte Entscheidung in der Frage eigener Server oder Cloud zu treffen.

Heute Abend zum Italiener oder zum Asiaten? Danach ins Kino oder vor den Fernseher? Action oder Drama? Das Leben ist voller Entscheidungen. Doch nicht alle sind so einfach. Vor allem die Suche nach dem richtigen Speicherort für Geschäftsdaten oder Medien bereitet vielen Unternehmen Kopfzerbrechen.

Eigener Server oder Cloud: Wie treffe ich die richtige Entscheidung?

Wir leben heute in einer digitalen Welt. Daten, die früher auf klobigen PCs gespeichert waren, stecken wir heute mit dem Smartphone buchstäblich in die Tasche. Software auf Datenträgern wie der CD-Rom zu kaufen und auf dem eigenen PC zu installieren, das ist vielen Menschen heute fremd. Stattdessen nutzen wir Apps auf dem Handy oder im Browser. 

Auch Unternehmen arbeiten immer mehr mit Software, die Daten in der Cloud verarbeitet und im Browser bedient wird. Statt in fremden Rechenzentrum ist es auch möglich, Software auf eigenen Servern zu betreiben und die Daten lokal zu speichern. 

Beide Ansätze haben ihre Vorteile. Je nach Anspruch und technischen Voraussetzungen aber auch Nachteile. Doch anders als bei der Entscheidung über Restaurants oder über die Abendgestaltung sollte die Wahl eigener Server oder Cloud mit Bedacht getroffen werden. Immerhin soll die gewählte Lösung deine Arbeit langfristig vereinfachen.

Wir stellen die wichtigsten Vor- und Nachteile beider Varianten gegenüber, um die Lösungsfindung so einfach wie möglich für dich zu gestalten. Außerdem sehen wir uns pixx.io als Praxisbeispiel für eine Cloud-Lösung an.

Faktor Nr. 1: Die Kosten

Bei den Kosten dürfte die Sache schnell klar sein: Wer für eine Softwarelösung eine eigene Serverinfrastruktur aufbaut und diese damit On-Premises betreibt, hat in der Regel hohe Anschaffungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten.

Diese sinken zwar, wenn bereits eine Serverinfrastruktur vorhanden ist oder eine kosteneffiziente Serverlösung genutzt wird. Zumindest die Betriebs- und Instandhaltungskosten bleiben aber erhalten. Und auch für genug Speicher muss gesorgt sein. Für die Software wird zudem eine Lizenzgebühr fällig.

In der Cloud sind die Einstiegskosten deutlich geringer: Der Anbieter kümmert sich um die Hardware und sorgt sich auch um die Skalierung, falls nötig. In der Cloud zahlst du nur, was du auch benötigst: Mehr Speicher? Kein Problem. Wieder weniger davon? Auch das ist schnell und unkompliziert umgesetzt.

Die Kosten bei pixx.io

Um deine Media Dateien mit pixx.io zu organisieren und gemeinsam mit deinem Team zu bearbeiten, benötigst du keine Serverräume. Du meldest dich einfach an und schon kann es losgehen. Die Preisstruktur ist dabei transparent. Da du für pixx.io genau wie für viele andere Cloud-Lösungen monatlich zahlst, gibt es keine Überraschungen und die Kosten sind gut planbar.

serverraum

Große Serverräume zu betreiben kann sehr teuer werden.

Faktor Nr. 2: Hardware und Datensicherheit

Eine Server-Lösung braucht deine volle Aufmerksamkeit. Das beginnt schon bei der Einrichtung und der Konfiguration der Server und reicht über die Installation der Software bis hin zum Support bei Hardware-Problemen. Hier haben es Cloud-Nutzer einfacher: Die Hardware ist Sache des Anbieters.

Beim Thema Datensicherheit sind beide Lösungen gleichauf: Zwar befinden sich Daten auf eigener Infrastruktur auch physisch in deinem Unternehmen, die Sicherheitsstandards der Cloudvariante stehen dem allerdings in nichts nach. Dennoch kann es natürlich sein, dass Firmen sich aus Compliance-Gründen bewusst für die Server-Lösung entscheiden.

Wichtig: Achte bei Cloud-Lösungen unbedingt auf den Serverstandort – denn nur in Deutschland ist die Anwendung deutschen Datenschutzrechts auch garantiert! 

Um Backups müssen sich Nutzer mit eigenem Server selbst kümmern – diese können mit einem entsprechenden Backup-Plan stressfrei automatisiert werden. Der Cloud-Anbieter speichert deine Daten regelmäßig automatisch auf Backup-Servern und spielt diese ins System ein, sobald benötigt.

Sicherheit bei pixx.io

Da du mit pixx.io deine Bilder, Videos und andere Dateien in der Cloud organisierst, nehmen wir das Thema Datenschutz ernst. Die Server von pixx.io stehen deshalb in einem Rechenzentrum in Nürnberg und sind in der Cloud der Deutschen Telekom gespeichert. In deiner DSGVO-Checkliste darfst du hinter pixx.io also ein Häkchen setzen.

Faktor Nr. 3: Die Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit der Softwarelösung hängt von der Verfügbarkeit der Hardware ab. Nutzt du ein Notstromaggregat, machen selbst mittellange Stromausfälle deiner Software nichts aus. Auch die großen Serverfarmen laufen im Notfall eine ganze Zeit lang unabhängig vom Stromnetz weiter. Geht einmal ein Server kaputt, läuft die Software einfach auf einem anderen Server weiter.

Serverfarmen sind Hochsicherheitszonen, die auf Hochverfügbarkeit und beste Performance ausgelegt sind. Der Zugriff kann im Cloud-Dienst von überall aus erfolgen, egal wann, egal von welchem Endgerät. Geteilte Inhalte verbleiben auf dem Server und werden Empfänger hier zur Verfügung gestellt.

Für den Zugriff von außen auf eine Serverinstallation benötigst du hingegen einen VPN-Zugang, falls dieser im Unternehmen erlaubt ist. Technisch wird es immer dann komplex, wenn Inhalte mit externen Empfängern geteilt werden sollen.

Verfügbarkeit von Media Dateien in pixx.io

Da Zugriffe auf die eigene Serverinfrastruktur nicht gewünscht sind, werden zu teilende Inhalte, im Falle von pixx.io – also Bilder, Videos oder andere Medien – temporär in die Cloud ausgelagert. Benutzer und Empfänger bekommen von diesem Aufwand glücklicherweise nichts mit.

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Vergleichstabelle: Eigener Server oder Cloud?

Wann lohnt sich welche Lösung?

Zusammenfassend lassen sich der Cloud wohl weniger Aufwand und bis zu einer bestimmten Projektgröße weniger Kosten attestieren. Ein eigener Inhouse-Server lohnt sich besonders für große Projekte oder falls die Unternehmens-Compliance es vorschreibt.

Ist dein Unternehmen nur schlecht ans Internet angebunden oder würde eine große Nutzerzahl die vorhandene Leitung lahmlegen, lohnt sich eine Serverinstallation auch dann, wenn sonst viele Argumente für die Cloudlösung sprechen. Denn bei der besten Cloud-Performance hängt die Verbindung dorthin von der Internetanbindung des Nutzers ab.

Und wann lohnt sich pixx.io? Immer dann, wenn du deine Videos, Grafiken oder Dokumente mit wenig Aufwand organisieren und mit anderen zusammen bearbeiten willst. Selbst große Projekte, die große Datenmengen produzieren und bei denen du tausende Medien organisieren musst, steht pixx.io von der Cloud aus an deiner Seite. Stell den Mediaspace am besten selbst auf die Probe und teste pixx.io kostenlos!

Thomas
Thomas

Als Games-Redakteur hat Thomas schon früh gelernt, spannende Texte SEO-konform zu schreiben. Das hat ihn letztlich auch zu pixx.io geführt, wo er schnell weitere Aufgaben im Digitalmarketing übernommen hat. Heute macht er Business Intelligence und kümmert sich um Prozesse. Privat ist er beim Zocken geblieben. Und wenn das Wetter schön und der Berg nicht zu groß ist, geht er auch mal wandern.

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